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Geschichte

Die Hofstelle des Brinksitzers Höfelmeier wird erstmalig in der Zeit des Siebenjährigen Krieges (1756–1763) erwähnt, als durchziehende französische Truppen das Haus niederbrannten. Ein Brinksitzer ist ein Kleinbauer mit nur wenig Eigentum und geringem Tierbestand und der Name Höfelmeier deutet auf einen Hof auf einem Hügel hin.
Etwa vier Kühe, ein Ochse, zehn Schweine, ein Hund und um die dreißig Gänse waren bis in die 1960er Jahre die regelmäßigen Mitbewohner der Familie Höfelmeier. Ein Pferd gab es nicht, denn Uropa pflegte zu sagen: „Pferde kauft man teuer und verkauft sie billig, doch Ochsen kauft man billig und verkauft sie teuer!“ Trotzdem war mit dem Ochsen nicht schnell zu reisen, er war recht behäbig und so ging das bäuerliche Leben seinen gemächlichen Gang, nur selten unterbrochen von städtischen Gästen.

Bereits ab den 50ern wandelte sich jedoch alles: Es gab nun nicht nur Versorgung mit elektrischem Strom, sondern es kamen auch immer mehr Gäste zum Dümmer. Auf der Kuhweide am See wurde plötzlich gezeltet, das Stroh wurde für Bettenlager zweckentfremdet und mit der Zeit wurde der Stall zu Ferienwohnungen umfunktioniert. 1998 wurde das Hofgebäude endgültig kernsaniert: Der alte Stall wurde abgerissen und neugebaut. Hier entstanden die Appartements A, B und C, sowie die Tierarztpraxis. Nach dem Abriss wurde der Neubau unterkellert und so entstanden im Untergrund Platz für Samoa-Bar, Spielekeller, Waschkeller und Lagerraum. Der alte Familienwohnbereich wurde zu Appartement D und die Diele entwickelte sich zu einem Gruppenraum. Zwei ältere Wohnungen im ersten Stock wurden umgerüstet und nannten sich fortan Appartement E und F. Es blieb noch der ungenutzte Lagerbereich über der Diele, hier entstand das Appartement G.
Vom landwirtschaftlichen Betrieb ist heute wenig geblieben. Am Ende erinnert hauptsächlich der Name des Ferienhauses an die Vergangenheit: „Achtern Feeld“ ist platt für „Hinter dem Feld“, dabei liegt das Haus nun mitten im Ort.